Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Das Schwarzwaldmädel  ist am 17. Februar im Alter von 94 Jahren in München gestorben.

Sie war einer der Leinwandstars der 50er Jahre: Sonja Ziemann. In den Rollen lebensfroher, mädchenhafter, unkomplizierter Frauen traf sie den Geschmack der Zuschauer.

Bei der DEFA war sie für die Filme Allez Hopp, 1946 sowie Die lustigen Weiber von Windsor , 1950 engagiert worden.

 

Legendäre Füchse in Latzhosen    

 

Was im Osten die Kultmäuse Fix und Fax waren, sind im Westen die Füchse Fix und Foxi gewesen und ein Leipziger, Sachse hat sie ins Leben gerufen.

Das zweite private Heftchen meiner Person beschäftigt sich mit dem Leipziger  Rolf Kauka (1917-2000), dem geistigen Vater der Fuchszwillinge, Fix und Foxi! Es wird Ende Februar über meine Website erhältlich sein.

44 Seiten,  13 Farb- und 2 S/W Abbildungen für 5,85 €.

Mit Fix und Foxi hat Rolf Kauka sich einen Ehrenplatz in der Riege der deutschen Comicverleger geschaffen. Wer aber ist dieser Rolf Kauka, wo hat er seine privaten und beruflichen Wurzeln? Was geschah, bevor 1953 das erste Heft von Fix und Foxi am Kiosk zu kaufen war?

 

 

FISCHERKOESEN IN LEIPZIG

 

Es gab in Deutschland schon in den 1920ern eine wichtige, kreative Größe des Animationsfilms, Hans Fischer (1896-1973) aus Bad Kösen. Der „deutsche Disney“, wie er später genannt wurde, findet früh zur Kunst und früh nach Leipzig.

Durch schweres Asthma ist er sehr oft ans Bett gefesselt und entdeckt so bereits als Kind seine Leidenschaft fürs Zeichnen. Nachdem er drei Jahre an der Königlichen Akademie für grafische Künste und Buchgewerbe in Leipzig studiert hat, produziert er 1919 seinen ersten Trickfilm, „Das Loch im Westen“, dessen Thema die Schieberei im krisengeschüttelten Nachkriegsdeutschland der Weimarer Zeit war. Drei Jahre später präsentiert Hans Fischer seinen ersten Werbestreifen, „Bummelpetrus“, für das Leipziger Schuhhaus Nordheimer. Im gleichen Jahr gründet Fischerkoesen, wie er sich fortan nennt, seine erste Firma, die Dux-Film mit Sitz in der Kohlgartenstraße 6. ...

 

Dies ist ein rein privates Heft. Für Film- und Werbefreunde sowie Leipziger jedoch nicht uninteressant!Dies ist ein rein privates Heft. Für Film- und Werbefreunde sowie Leipziger jedoch nicht uninteressant!

Wer Interesse hat, kann ab sofort diese 40 seitige Fischerkoesen-Broschüre für 5,10 Euro beziehen. Kontakt: defafan@web.de.

 

 Was Udo Lindenberg kann, kann der Sachse, Leipziger,  unser Frankyboy auch.

Sein Leben als Bühnenstück - DIE FRANK SCHÖBEL STORY mit Frank Schöbel, Band und Ensemble

 Frank Schöbels Lieder und DEFA-Filme ( Heisser Sommer, Nicht schummeln, Liebling, Reise ins Ehebett) begleiteten viele Generationen. Ab 1964 stürmte er die Hitparaden mit Schlagern wie „Party Twist“ oder „Wie ein Stern“, über „Ich geh vom Nordpol“ und „Wir brauchen keine Lügen mehr“ bis hin zu „Weihnachten in Familie“. 

Nun, im März vom 18. bis 24.  kommt das Leben des erfolgreichsten Solo-Künstlers Ostdeutschlands endlich auf die Bühne und feiert seine Premiere im Boulevardtheater Dresden. Das Haus war Frank Schöbels erste Wahl für die Premiere der Bühnenfassung seines autobiographischen Buchs.

 

Entdeckt in der Tiefe

 

Ab 1939 wurde für das NS-Reichsfilmarchiv ein Neubaukomplex in Babelsberg errichtet – in Bunkerhäusern, ausgestattet sogar mit Lüftungsanlagen: „Das war damals sehr modern.“ Die Gebäude in der Kohlhasenbrücker Straße wurden später vom DDR-Filmarchiv weitergenutzt, heute sind auf dem Gelände die Behindertenwerkstätten des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) untergebracht.

Die Bestände aus Babelsberg und Berlin wurden in der Endphase des Zweiten Weltkriegs ausgelagert. Zunächst nach Polen, dann gelangte große Teile des Archivbestandes in die unterirdische Halle des Salzbergwerkes Grasleben, unweit von Helmstedt. Erst 1986 wurden Reste von dort entdeckt, geborgen und teilweise restauriert. Nun werden sie erstmals öffentlich gezeigt. 

„Die Wände waren schwarz von Ruß, auf dem Boden lag Asche. Es sind die Spuren eines Brandes, der im Juni 1945 im Salzbergwerk Grasleben in Niedersachsen, 430 Meter unter der Erde, gewütet hatte. In einem riesig unterirdischen System von Straßen und Hallen: vielleicht 100 Meter lang, 20 Meter breit und vier Meter hoch, da sind unglaubliche Schätze vernichtet worden.“

Erst 2013 war das Geld für die Restaurierung da – 20.000 Euro von der Staatsbibliothek über ein Förderprogramm zur Erhaltung des schriftlichen Kulturguts, weitere 2000 Euro von der Kinemathek, wie Anett Sawall berichtet. Damit konnten 64 Plakate aufwendig restauriert werden. Sie wurden zunächst trocken gereinigt, sprich vorsichtig abgebürstet – und dann gewässert, um das Salz aus dem Material zu spülen. Dann wurden die Plakate auf sogenanntes Japanpapier, Reispapier, und ein gesondertes Barriere Papier aufgebracht, verklebt mit wasserlöslichem Stärkekleister, erklärt Anett Sawall. Die angekokelten Ränder sind noch gut zu sehen.

Fundort im SalzstockFundort im Salzstock

 Geborgene Reste des NS-ReichsfilmarchivesGeborgene Reste des NS-Reichsfilmarchives